Bewegung

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Bewegung ist keine Frage der Leistung, sondern der Freude.

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Wenn es keinen Spaß mehr macht, höre ich auf – und das ist vollkommen in Ordnung.

Ich schwimme für mein Leben gern, doch durch eine Behinderung schaffe ich nur noch wenige Bahnen. Es fällt mir nicht völlig leicht, das zu akzeptieren, aber ich übe mich darin, es anzunehmen.

Früher habe ich es tatsächlich übertrieben: Als Studentin wohnte ich direkt neben dem Uni-Schwimmbad und schwamm zwei Monate lang jeden Tag eine Meile. Total verrückt eigentlich! Ich war süchtig nach den Glückshormonen, die das Wasser mir schenkte, und fühlte mich traurig oder sogar wütend, wenn das Schwimmbad einmal geschlossen war. Heute bin ich stolz auf die Achtsamkeit, die ich damals entwickelt habe. Ich habe innegehalten, erkannt, dass ich kein Profi-Sportler sein musste, und mein Schwimmprogramm reduziert – ohne Druck, ohne Zwang.

Dem Wasser verdanke ich so viel. Es hat mir aus dem Rollstuhl geholfen und wurde zu meinem wahren Lebenselixier. Zu der Zeit, als ich besser schwimmen konnte als gehen, habe ich Kraft, Hoffnung und Lebensfreude zurückgewonnen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Ich würde sehr gerne Ihre „Sporting History“ kennenlernen. War Sport in der Schule eher ein „Muss“? Haben Sie lieber voller Begeisterung in Urlaub Tischtennis gespielt? Vielleicht tanzen Sie regelmäßig zu Ihrer Lieblingsmusik in der Wohnung? Alles ist willkommen. Jede Bewegung zählt, und sie kann ganz spielerisch, spontan oder zufällig sein.

Unser Ansatz baut auf dem auf, was Sie bereits lieben – und wir steigern die Bewegung Schritt für Schritt. So werden Sie kräftiger, vitaler und können – falls gewünscht – sanft Gewicht reduzieren. Auch die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden verbessern sich nach und nach. Und keine Sorge: Ruhepausen sind ebenso Teil des Plans – ich bin ein großer Fan davon! 😉

In meiner Anleitung berücksichtige ich vier zentrale Aspekte, die in der Schulmedizin für gesunde Bewegung verankert sind: Kraft, Ausdauer, Koordination – und insbesondere aber nicht nur für Menschen ab 60 auch Gleichgewicht, das oft zu kurz kommt.

Bitte beachten Sie: Sollten Beschwerden oder Schmerzen bestehen, müssen Sie mir dies unbedingt mitteilen. Ich lege großen Wert darauf, dass Sie vor einem neuen Bewegungsprogramm ärztlich abgeklärt sind und in kontinuierlicher schulmedizinischer Betreuung bleiben. Das gilt besonders, wenn Sie die 50 überschritten haben oder längere Zeit wenig aktiv waren – tatsächlich in jedem Alter eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme.

Bewegung ist ein Geschenk – wir gestalten sie achtsam, mit Freude und Respekt für Ihren Körper. Gemeinsam finden wir den Weg, der Sie stärkt, Ihr Wohlbefinden steigert und Ihnen Leichtigkeit schenkt.

Mehr Bewegung. Mehr Wohlbefinden.

Demnächst auch Chair Yoga

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